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Das Tiroler Wirtshaus – nicht nur ein Ort, der die traditionelle Küche schätzt und kultiviert, sondern auch ein Ort der Geselligkeit und des Austausches. Ein Ort der Tiroler Gastfreundschaft.
Wirtshauskultur hat eine lange Tradition im Herz der Alpen. Tirol war immer schon ein „Reiseland“ und so kam es auch, dass sich fremde Einflüsse in der Tiroler Küche seit jeher bemerkbar machten. Heute ist es fallweise schwer zu sagen, ob ein Gericht auch ein ursprünglich Tiroler Gericht ist. Tatsache ist, dass Tirol schon sehr lange Zeit eine kompakte Küche hat, das beweist z.B. das Kochbuch der Philippine Welser.
Der Massentourismus der letzten Jahrzehnte hatte auch zur Folge, dass die Tiroler Esskultur in einer flachen Tourismusküche unterzugehen drohte. Aber man hat sich auf den Wert und die Besonderheit dieser regionalen Kochkunst besonnen und so wurde die “Initiative zur Bewahrung der Tiroler Wirtshauskultur“ gegründet. An oberster Stelle aller Bemühungen dieser Wirtshäuser steht das Wohl und die Zufriedenheit des Gastes. Dieser wird sozusagen als Person betrachtet, die sich in diesen Belangen der Gastlichkeit des Hauses anvertraut. Das Haus selber, um als Tiroler Wirtshaus zu gelten, muss natürlich den heutigen Standards bezüglich Sauberkeit, Ordnung, Tischkultur und Ausstattung genügen.
Darüber hinaus muss es auch eine Tirolnote haben – ein Tiroler Wirtshaus kann es nur in Tirol geben. Die Speisekarte des Hauses untermauert noch diese Kriterien: Im Angebot müssen sich Gerichte aus der heimischen Küche finden, regionale Spezialitäten werden hier mit größter Sorgfalt und bestem Wissen zubereitet. Selbstverständlich werden zur Herstellung dieser Speisen heimische Produkte verwendet. Um der Nachfrage eines jeweiligen Gästekreises gerecht zu werden, werden internationale Gerichte nicht gänzlich von der Speisekarte verbannt.
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